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Sprachlichen Wirrwarr in den Corona-Verordnungen vermeiden

Zu den von der Landesregierung präzisierten Reise- und Bewegungseinschränkungen über die Osterfeiertage erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Es ist ärgerlich, dass die Landesregierung mit ihrer unklaren Begrifflichkeit in den Corona-Verordnungen Verwirrung im Land gestiftet hat. Verschiedene Ministerien, aber auch die Ministerpräsidentin haben mit ihrem unterschiedlichen Sprachgebrauch eher für ein Durcheinander denn für Klarheit bei der Anwendung von Beschränkungen über die Ostertage gesorgt.

Um die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich zu minimieren, sind die Beschränkungen über das Osterfest, das gewöhnlich ein Fest der Ausflüge und Familientreffen ist, leider erforderlich. Allerdings schießen die Präzisierungen der Verordnung teilweise über das Ziel hinaus.

Es ist vernünftig, dass touristische Hotspots nicht besucht werden sollten. Aber warum die komplette Ostseeküste auch für Einheimische gesperrt wird, die in der Nähe wohnen, aber nicht in der Gemeinde, die an der Küste liegt, ist nicht nachvollziehbar.“