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Schutz vor Sonneneinstrahlung und Hautkrebs rückt in den Fokus

Zur Mitteilung der Verwaltung über den Bearbeitungsstand des Antrages "Schattengenerierung im öffentlichen Raum stärken" erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die PARTEI.DIE LINKE. Henning Foerster:

"Wenn ein Jahrhundertsommer nach dem anderen angekündigt wird, freut dies zunächst viele. Sonne tanken, Baden, Grillen, im Café sitzen, Eis essen oder Wassersport, die Liste der positiven Assoziationen ist lang. Doch gehen mit der verstärkten Sonneneinstrahlung auch Gefahren einher. Sie reichen von Unwohlsein und Kreislaufbeschwerden über den Sonnenbrand bis hin zu vermehrt auftretenden Hautkrebserkrankungen. Das war in der vergangenen Wahlperiode der Anlass für unseren Antrag "Schattengenerierung im öffentlichen Raum stärken". Den Fokus haben wir seinerzeit vor allem auf den Bereich der Kitas und Schulen gelegt. Damals von einigen noch eher belächelt, arbeiten ZGM und Verwaltung nun scheinbar doch ernsthaft an diesem Thema. Bei einer Untersuchung zur Situation der Schulhöfe in der Landeshauptstadt wurde festgestellt, dass momentan nur 5 großflächig Schattenareale und somit Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung bieten. 14 Schulhöfe weisen immerhin noch eine mittlere Verschattung aus, weitere 14 eine geringe und 7 bieten aktuell überhaupt keinen Schutz. Daher freuen wir uns, dass nunmehr eine Prioritätenliste erstellt und daraus folgend dann auch Maßnahmen eingeleitet werden sollen. Diese können von der Montage von Sonnensegeln bis zur Pflanzung von Bäumen und Sträuchern reichen. Das Ganze ist natürlich nicht zum Nulltarif zu haben. Meine Fraktion wird daher darauf achten, dass die dafür erforderlichen Mittel dann auch im nächsten Doppelhaushalt verankert werden."

Bildquelle: solona-sonnensegel.de