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Ideen Jugendlicher Thema in der Stadtvertretung

In der Vergangenheit gab es häufig Berichte über Störung durch feiernde Jugendliche in der Stadtvertretung. Jugendliche beklagten sich im Gegenzug und es entstand eine grundsätzliche Debatte. Ein in der Stadtvertretung eingereichter Antrag enthielt deutlich repressive Momente, wie den stärkeren Einsatz der Polizei.

„Man kann die Jugend von heute gut oder schlecht finden. Unabhängig davon wird sie die Zukunft gestalten und wir, als ältere Generation stehen in der Pflicht sie dazu zu befähigen. Dazu brauchen Jugendliche aber auch Freiräume und ein jugendgemäßes Leben. Nur dann können sie sich zu selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Mitgliedern unserer Gesellschaft entwickeln.“, sagt Peter Brill, der für DIE LINKE. in der Stadtvertretung sitzt.

Er hat sich in mehreren Runden mit Jugendlichen getroffen und das Gespräch gesucht, war im Mecklenburgischen Staatstheater, als die Theaterpädagogin gemeinsam mit der Straßensozialarbeit der evangelischen Jugend gemeinsam mit Jugendlichen den von Jugendlichen gestalteten Film über das Leben von Jugendlichen in Schwerin aus der Sicht von Jugendlichen in Schwerin und war auch im Gespräch mit dem Kinder- und Jugendrat. Im Ergebnis ist ein Antrag mit 20 Unterpunkten entstanden, der zur nächsten Stadtvertretung durch die Linksfraktion eingebracht wird. Die Fragen reichten von Sitzgelegenheiten in der Stadt über Partymöglichkeiten bis hin zu Fragen des Nahverkehrs und schulischen Problemen und Fragen.

Peter Brill: „Ich fand es spannend, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Nicht alles was ich gehört habe, habe ich unbedingt geteilt. Es ist der Respekt vor den Jugendlichen, der mich dazu gebracht hat, auch diese Ideen in den Antrag mit aufzunehmen. Nur mit gegenseitigem Respekt und auch dem notwendigen Stück Toleranz werden wir es schaffen, den schon immer währenden Generationenkonflikt auch in Schwerin immer wieder zu lösen.“

 

Nach der Einbringung in die Stadtvertretung wird der Antrag in den Ausschüssen beraten. Interessierte Jugendliche sind eingeladen, diesen Prozess zu begleiten und an den Ausschusssitzungen teilzunehmen. Denn dies, so meint Peter Brill, „wäre aus meiner Sicht die Krone des Ganzen. Die Jugendlichen haben sich so toll engagiert, ob in den Gesprächsrunden oder bei der Erstellung des Films. Es wäre toll, wenn sie nun versuchen, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Sie werden diese Gelegenheit bekommen und werden, wenn sie es wünschen, an den Ausschusssitzungen teilnehmen können. Natürlich gebe ich aus diesem Anlass gerne den Erklärbär, damit die Jugendlichen, die nicht immer einfache Demokratie kennen lernen und verstehen können.“