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Welt rüstet auf und Militär wird wieder zum Mittel der Politik

Zur aktuellen Studie des Friedensforschungsinstituts SIPRI erklärt der friedenspolitische Sprecher der Linksfraktion MV, Torsten Koplin:

 „Weltweit steigen die Militärausgaben seit Jahren auf Rekordniveau, und alle Atomwaffenstaaten modernisieren oder erweitern ihre Arsenale. Statt Konflikte diplomatisch zu lösen, setzen immer mehr Regierungen auf Abschreckung und militärische Stärke. Das ist eine brandgefährliche Militarisierung der Politik.

Wer immer weiter aufrüstet, erhöht das Risiko von Eskalation und Kriegen und untergräbt die Chancen auf friedliche Lösungen. Sicherheit entsteht nicht durch neue Waffenprogramme, sondern durch Diplomatie, Rüstungskontrolle und soziale Sicherheit. Deutschland und Europa brauchen eine neue Entspannungspolitik statt eines Dauer‑Aufrüstungsmodus.

Mit Blick auf Mecklenburg‑Vorpommern fordern wir daher, auch auf Landesebene ein klares friedenspolitisches Signal zu setzen. Unser Land darf sich nicht widerstandslos in eine Logik immer weiterer Militarisierung drängen lassen. Wir brauchen Investitionen in Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und soziale Infrastruktur statt immer neuer Milliarden für Rüstung. Jeder Euro, der in Waffen fließt, fehlt in den Kommunen und bei den Menschen vor Ort,“ so Koplin weiter.

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