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Impfen gegen HPV-Viren schützt vor Krebserkrankungen

Zum Antrag„HPV-Impfoffensive auf den Weg bringen“ erklärt der PGF und gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Die HPV-Impfungen gehen seit der Corona-Pandemie bei Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern stark zurück. Insbesondere bei älteren Jugendlichen droht der Impfschutz verloren zu gehen, Studien zufolge betrifft dies vor allem 15- bis 17-jährige Jungen. Die gute Nachricht lautet, dass die Impfung zu nahezu 100 Prozent vor Krebserkrankungen schützt und gut verträglich ist.

Wir wollen das Jahr 2024 für eine Schwerpunktkampagne zur HPV-Impfung nutzen, um gemeinsam mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten die HPV-Impfquote im Land weiter zu steigern. Dabei sollen sich die Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte, die Krankenkassen sowie die Kassenärztliche Vereinigung über die Entwicklung des Impfgeschehens insgesamt sowie über mögliche Handlungserfordernisse verständigen.

Der Antrag greift das Thema Impfen auch ganz allgemein auf. Alle in diesem Bereich Tätigen sollen sich über bestehende Probleme austauschen und mögliche Lösungen, sprich Handlungsoptionen aufzeigen. Einen solchen Impfgipfel hat meine Fraktion bereits im Jahr 2020 gefordert.“

 

Hintergrund. Humane Papillomviren (HPV) werden durch Intimkontakt übertragen und können schwerwiegende Krebserkrankungen auslösen. Gebärmutterhalskrebs wird fast ausschließlich durch HPV ausgelöst, das Virus kann aber auch Krebserkrankungen im Mund-Rachen-Raum auslösen. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis unter 18 Jahren.

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