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Gute Renten statt Spekulationen – mit Mindestrente würdiges Leben im Alter sichern

Zur Aktuellen Stunde „Verlässliche, stabile und zukunftsfeste Rente – Aus Respekt vor geleisteter Arbeit und für ein würdiges Leben im Alter“ erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Es ist anerkennenswert, dass die Ampel-Regierung das gegenwärtige Rentenniveau und das Renteneintrittsalter halten will. Noch besser wäre es allerdings, das Rentenniveau auf 53 Prozent anzuheben und eine Mindestrente von 1200 Euro einzuführen.  

Es ist jedoch ein untaugliches Instrument, den Kapitalmarkt in die gesetzliche Rente einzubinden. Aus unserer Sicht ist es grundverkehrt, die Zukunft der Rente mit Börsenspekulationen zu verbinden. Bei dem vorgelegten Modell handelt es sich langfristig um ein hoch riskantes Unterfangen. Es spricht doch Bände, wenn Bundesfinanzminister Christian Lindner behauptet, dass eine Ursache für soziale Ungleichheit im Land der zu geringe Zockerwille der Bürgerinnen und Bürger an der Börse sei. Auch der Euphemismus ‚Generationenkapital‘ soll lediglich die zwingend erforderlichen Investitionen in Bildung, gute Löhne und Infrastruktur sowie letztlich gute Renten verschleiern. Diese Investitionen sind das eigentliche Generationenkapital.

Anstelle ins Hier und Jetzt zu investieren, lässt sich die Ampelregierung offenbar von der marktradikalen FDP treiben. Sie will die Rente schon lange zum Börsen-Objekt machen – das lehnen wir ab. Es bleibt dabei: Wir brauchen eine Erwerbsfähigen-Versicherung, in die alle einzahlen – auch Selbständige, Freiberuflerinnen, Beamte und Politikerinnen. Das wäre gerecht und wir hätten eine breite, stabile Basis für eine auskömmliche Rente.“

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