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Wasserstoffprojekte genehmigt – jetzt können wir im Land die vielfältigen Chancen nutzen

Zur Zustimmung der EU-Kommission zur Förderung von Wasserstoffprojekten auch in M-V erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Jeannine Rösler:  

„Die Mitteilung, dass die Förderung der Wasserstoffprojekte genehmigt ist, birgt für Mecklenburg-Vorpommern die große Chance, das Land zum Wasserstoffland zu entwickeln. Bereits heute verfügen wir in diesem Bereich über mannigfaltige Strukturen – von der Forschung und Entwicklung bis hin zu Unternehmen, die sich der Materie widmen. Die Linksfraktion konnte sich erst kürzlich an der Hochschule Stralsund von den vielen Einsatzmöglichkeit dieser Zukunftstechnologie überzeugen.

Mecklenburg-Vorpommern erzeugt weit mehr Erneuerbare Energie als im eigenen Land verbraucht wird. Wenn wegen fehlender Netzkapazitäten Wind- und Solarparks abgestellt werden müssen, um eine Überlastung zu verhindern, ist das mehr als ärgerlich. Es entstehen den Verbraucherinnen und Verbrauchern hohe Kosten, weil die Erzeuger auch bei abgestellten Anlagen zu bezahlen sind. Nicht zuletzt geht wertvolle Energie verloren, die wir gut etwa für die Industrie und im Verkehr einsetzen könnten.

Jetzt kann Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft mit Hochdruck vorangetrieben werden. Das Land unterstützt mit rund 170 Mio. Euro die Projekte, die ein Investitionsvolumen von bislang rund 800 Mio. Euro haben. Mit den drei geplanten Elektrolyseuren im Hafen Rostock, in Laage und in Güstrow sowie zwei Pipelineprojekten zum Transport von Wasserstoff soll erreicht werden, überschüssige Erneuerbare Energie in grünen Wasserstoff und seine Derivate umzuwandeln, zu transportieren und möglichst in Mecklenburg-Vorpommern einzusetzen. Das ist für gut für Wirtschaftsansiedlungen und entlastet die Verbraucherinnen und Verbraucher, weil Abschaltungen von Wind- und Solarparks dann endlich der Vergangenheit angehören.“

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