Pass- und bedarfsgerechte digitale Ausstattung der Gerichte in M-V
Zur zunehmenden Digitalisierung der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern erklärt der rechtspolitische Sprecher der Linksfraktion, Michael Noetzel:
„Bei unserem heutigen Besuch im Landgericht Schwerin konnten wir uns vom Fortschritt bei der Digitalisierung der Justiz überzeugen, sie zeigte sich von ihrer modernsten Seite. Wir sind auf gutem Wege, ab 1. Januar 2026 müssen die Gerichte auch bei uns vollständig auf die elektronische Aktenführung umgestiegen sein.
Uns wurde nicht nur die E-Akte als solche vorgeführt, sondern auch die technische Ausstattung, wie sie in modernisierten Verhandlungsräumen zu finden ist. Auch hier liegen wir sehr gut im Plan. Verhandlungen in Zivilprozessen können heute schon auch digital geführt werden, so dass beispielsweise Zeugen und andere Verhandlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht an den Standort des Gerichts fahren müssen. Das spart nicht nur Kosten, sondern erleichtert auch die Terminfindung ungemein.
Bei der Auswahl der Technik und der praktischen Umsetzung wurde großer Wert auf den Sachverstand, die Interessen und Wünsche der Richterinnen und Richter gelegt. So gelang eine Ausstattung nach Maß. Die Möglichkeit der Nutzung von digitalen Verhandlungen wird gut angenommen – unabhängig davon, ob es sich um einen jungen Richter oder eine erfahrene Richterin handelt.“
