M-V setzt Zeichen: Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm als Meilenstein für ein gerechteres Land
Zur Verabschiedung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms heute im Kabinett erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Elke-Annette Schmidt:
„Heute ist ein Meilenstein für die Gleichstellung in Mecklenburg-Vorpommern erreicht: Das Kabinett hat das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm (GRP) beschlossen – ein ressortübergreifendes Programm, das Gleichstellung als Querschnittsaufgabe in allen Lebensbereichen verankert. Von der Kita bis zur Rente, von der Arbeitswelt bis zur Kultur: Das GRP setzt klare Ziele und zeigt Handlungserfordernisse auf. Diese basieren auf einer umfassenden Darstellung der aktuellen Situation zu strukturellen Benachteiligungen in unserem Land, die nach wie vor bestehen
Das Programm ist das Ergebnis eines umfassenden Beteiligungsprozesses mit Zivilgesellschaft, Fachleuten und Bürger:innen. Das Programm zeigt die Erfordernisse auf, Gleichstellung als Querschnittsaufgabe in Politik, Verwaltung und Gesellschaft umzusetzen. Es ist ein Meilenstein, der zeigt, dass Mecklenburg-Vorpommern beim Abbau struktureller Benachteiligungen vorangeht.
Gleichstellung ist kein Luxus, sondern die Grundlage einer modernen und solidarischen Gesellschaft. Mit dem GRP M-V beweisen wir, dass wir diese Aufgabe ernst nehmen – und dass wir handeln. Dieses Programm ist ein Versprechen an die Zukunft: eine Zukunft, in der alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die gleichen Chancen haben. In den verschiedenen Bereichen entlang der Lebensverlaufsperspektive wurden Maßnahmen entwickelt, die Gleichstellung vorantreiben. Von der Klischeefreiheit in der Berufswahl über Entlastungsangebote für pflegende Angehörige oder Gewaltschutz sind die Maßnahmen vielfältig und stellen die gesamte Gesellschaft vor ein breites Aufgabenspektrum.
Wir danken dem Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz, insbesondere der Leitstelle für Frauen und Gleichstellung, welches das Programm in einem langjährigen Prozess entwickelt und begleitet hat.“
