Linke nominiert Direktkandidaten für die Landtagswahl in Schwerin

Auf ihrer Aufstellungsversammlung am 10. Januar 2026 hat Die Linke ihre Direktkandidaten für die Landtagswahl in Schwerin nominiert.
Im Wahlkreis 8 (Schwerin I) tritt der langjährige Leiter des Demokratiezentrums Westmecklenburg und Landtagsabgeordnete Dr. Daniel Trepsdorf an.
Für den Wahlkreis 9 (Schwerin II) wurde Salim Hemeed, derzeit Landesgeschäftsführer der Partei in Mecklenburg-Vorpommern, als Direktkandidat nominiert.

Hierzu erklärt Dr. Daniel Trepsdorf (WK 8):
„Die Linke ist das Bollwerk für Demokratie und gegen den Rechtsruck. Wir sind der Garant dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern nicht ins Autoritäre oder Völkische kippt. Ich trete an für ein solidarisches und weltoffenes Schwerin, in dem ein kulturvoller Streit unterschiedlicher Ideen den politischen Diskurs prägt.“
Trepsdorf weiter: „Dazu gehört aber auch anzuerkennen, dass Demokratie nicht wehrlos sein darf. Wer sie systematisch angreift, ihre Institutionen delegitimiert und Menschen ausgrenzt, stellt sich außerhalb des demokratischen Grundkonsenses. Die AfD hat sich in weiten Teilen als verfassungsfeindliche Partei erwiesen. Deshalb braucht es jetzt klare Konsequenzen. Mecklenburg-Vorpommern sollte im Bundesrat eine Initiative für die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens unterstützen, um unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen und ein deutliches Signal gegen Hass, Spaltung und autoritäres Denken zu setzen.“

Salim Hemeed (WK 9) erklärt:
„Schwerin ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen und habe früh erlebt, wie Armut, Arbeitslosigkeit und ungleiche Bildungschancen in Stadtteilen wie dem Großen Dreesch, dem Mueßer Holz oder Neu Zippendorf ganze Lebenswege prägen. Ich bin angetreten, um diese Erfahrungen in den Landtag zu tragen und für eine Sozialpolitik in Mecklenburg-Vorpommern zu kämpfen, die Kinder schützt, gute Arbeit stärkt, Kommunen unterstützt und soziale Sicherheit als Voraussetzung für Demokratie begreift. Mir ist wichtig, den Menschen im Wahlkreis auf Augenhöhe zu begegnen, zuzuhören und ihre alltäglichen Sorgen ernst zu nehmen. Es geht mir um die konkreten Fragen des Lebens – bezahlbare Mieten, sichere Arbeit, gute Schulen und funktionierende öffentliche Daseinsvorsorge – und nicht um abgehobene Debatten. Mein Ziel ist es, den Menschen eine glaubwürdige soziale Alternative zu bieten, die Probleme löst, statt sie populistisch auszuschlachten.“