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Gemeinsam am Start: Politik und Sport ziehen an einem Strang

Zum intensiven Austausch mit dem Kreissportbund Vorpommern-Greifswald e.V. erklären Jeannine Rösler und Torsten Koplin von der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern:

„Wenn in Turnhallen trainiert wird, in Schwimmhallen Bahnen gezogen oder bei Sportfesten gemeinsam angefeuert wird, ist das Gemeinschaft, Gesundheitsvorsorge und gelebte Demokratie im Alltag. Über diese gesellschaftliche Kraft des Sports haben sich Jeannine Rösler und Torsten Koplin von der Linksfraktion mit Thomas Plank, Geschäftsführer des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald e.V. (KSB V-G), sowie Vereinsberaterin Lisa Kadow ausgetauscht.

Mit 47.367 Mitgliedern – darunter 15.608 Kinder und Jugendliche – in 348 Sportvereinen, fünf Kreisfachverbänden und zwei Stadtsportbünden ist der Kreissportbund eine der größten zivilgesellschaftlichen Organisationen im Landkreis. Hinter diesen Zahlen stehen tausende Trainingsstunden und enormes ehrenamtliches Engagement. Der Kreissportbund fördert Sport für alle Altersgruppen, unterstützt Talententwicklung, organisiert Wettkämpfe und vertritt die Interessen der Vereine gegenüber Politik und Verwaltung. Gerade im ländlichen Raum sind diese Strukturen unverzichtbar.

Ein Schwerpunkt liegt auf Bildung und Qualifizierung. Als anerkannter Ausbildungsträger des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern bietet der Kreissportbund Übungsleiter-C-Lizenzen sowie Fort- und Kurzschulungen an. Dabei geht es auch um pädagogische Verantwortung, Vereinsrecht und Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt. Sportvereine sind damit wichtige Bildungs- und Sozialakteure.

Großveranstaltungen wie die Landessportspiele Mecklenburg-Vorpommern, Sportabzeichen-Tage in Anklam und Greifswald oder Schulwettbewerbe bringen tausende Menschen zusammen. Mit über 3.000 abgelegten Sportabzeichen jährlich nimmt der Landkreis landesweit Spitzenplätze ein. Sport wird hier generationsübergreifend gedacht – vom Kindergartenkind bis zur Seniorensportgruppe.

Zugleich bestehen Herausforderungen: Viele Sportstätten sind sanierungsbedürftig, Energie- und Betriebskosten steigen, das Ehrenamt ist belastet. Der Kreissportbund erwartet verlässliche Förderprogramme, Investitionen in moderne und barrierefreie Sportstätten sowie weitere Unterstützung des Ehrenamts. Kinder- und Jugendsport darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Für die Linksfraktion ist klar: Sport ist Teil öffentlicher Daseinsvorsorge. Wer Sport fördert, investiert in Gesundheit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb soll der Austausch mit dem Kreissportbund fortgesetzt werden. Sport hält unsere Gesellschaft in Bewegung – und braucht eine Politik, die verlässlich an seiner Seite steht.

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