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Gegen das Vergessen: „Nie wieder“ ist jetzt!

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Jeannine Rösler:  

 

„Wir sagen es laut und deutlich: ‚Nie wieder‘ ist jetzt! Wir leben in Zeiten, in denen sich viele Menschen um die Demokratie und Menschenrechte sorgen. Aber es macht Mut, dass sich derzeit Hunderttausende auf unzähligen Demonstrationen in ganz Deutschland ganz klar gegen die rechtspopulistische AfD, gegen Rassismus und gegen Faschismus stellen. Der Internationale Holocaust-Gedenktag ist Erinnerung und Gedenken – und muss Mahnung sein für die Gegenwart und Zukunft.

 

Die Enthüllungen über Deportationspläne eines extrem rechten Netzwerks lassen nicht nur schreckliche Parallelen zum Nationalsozialismus erkennen, denn auch die Nazis planten millionenfache Ausweisungen in einen Musterstaat. Die Recherchen zeigen, dass wir wachsam sein müssen. Es kommt mehr denn je darauf an, eine klare Grenze zu ziehen – gegen die Menschenfeinde vom rechten Rand. Jede und jeder ist gefordert, alles zu tun, damit rechtsextremistische und rechtspopulistische Einstellungen zurückgedrängt werden oder besser gar nicht erst entstehen.

 

Es ist wichtiger denn je, dass wir an das Geschehene erinnern. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Nach einem verheerenden Vernichtungsfeldzug der Wehrmacht, waren die Soldaten in Auschwitz mit der unbegreiflichen industriellen Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten konfrontiert. Die Gräueltaten des NS-Regimes in ihrer Brutalität und in ihrem Ausmaß dürfen nicht in Vergessenheit geraten oder verharmlost werden. Sie müssen im täglichen Denken und Handeln verankert bleiben, um zu verhindern, dass sich solche Verbrechen jemals wiederholen. ‚Nie wieder‘ ist jetzt!“

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