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Barrieren abbauen – für mehr Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen

Zum Bericht über die Umsetzung von Zielvereinbarungen zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Jeannine Rösler:

„Immer noch sind Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik spürbar unterrepräsentiert. Das soll sich mit der Gleichstellungspolitik des Landes ändern – für eine gerechte Gesellschaft. Laufend fortzuschreibende Zielvereinbarungen und entsprechend begleitende Maßnahmen tragen dazu bei, Barrieren in der Landesverwaltung abzubauen, um mehr Frauen in leitender Funktion zu etablieren und zu halten. Bereits heute haben alle Beteiligten höhere Kompetenzen in Bezug auf Führungsqualität, auf Gleichstellungs- und Vereinbarkeitsfragen sowie insgesamt einen stärkeren Fokus auf die Situation von weiblichen Beschäftigten.

So werden etwa über das Mentoringprogramm ‚Frauen in der Justiz‘ Frauen begleitet und unterstützt, strukturelle Benachteiligungen werden abgebaut. Es richtet sich an Frauen in den Gerichten und Staatsanwaltschaften, die mehr Verantwortung übernehmen wollen. Auch wird die Netzwerkbildung gefördert und die Führungskräftefortbildung so ausgerichtet, dass an dieser genauso viele Frauen wie Männer teilnehmen.

Die Ministerin für Gleichstellung, Jacqueline Bernhardt, und die Gleichstellungsbeauftragte des Landes, Wenke Brüdgam, tragen mit ihrer Strategie maßgeblich dazu bei, dass das Land und seine Verwaltungsstrukturen auf diese Weise Vorbild für mehr Chancengerechtigkeit der Geschlechter auch in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen sind.“

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