Angriff auf linke Bundestagskandidatin in Neubrandenburg inakzeptabel
Am 25. Januar wurde Amina Kanew, Bundestagskandidatin der Linken im Wahlkreis 16, von Jugendlichen beim Plakatieren in Neubrandenburg angegriffen. Eine Glasflasche wurde gezielt auf die Kandidatin geworfen und traf sie am Fuß. Zudem wurde sie geschubst, beleidigt und bedroht. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Linken in M-V, Hennis Herbst:
„Der Winterwahlkampf zeigt eine ganz neue Qualität an Bedrohungen und Angriffen gegen Kandidat*innen und Wahlkämpfer*innen. Ich bin froh, dass es unserer Kandidatin Amina Kanew den Umständen entsprechend gut geht und die Jugendlichen von der Polizei aufgegriffen werden konnten. Diese gezielten Angriffe sind keine Jugendsünden, sondern politisch motivierte Übergriffe auf demokratische Kandidat*innen und müssen konsequent verfolgt werden.“
„Diese Gewaltbereitschaft und dieser Hass, trotz meines deeskalierenden Verhaltens, schockieren mich zutiefst“, so Amina Kanew. „Es zeigt, wie dringend Investitionen in Bildung sowie in die Kinder- und Jugendhilfe sind, um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken. Gewalt und Einschüchterung dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Meine Solidarität gilt allen, die Diskriminierung, Bedrohungen und Gewalt ausgesetzt sind."
