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Wenigstens die Kinder aus den griechischen Flüchtlingslagern holen

Die Linksfraktion fordert Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf, sich im Bund vehement für die Aufnahme von Kindern aus den griechischen Flüchtlingslagern einzusetzen, und zwar mindestens in der Anzahl, wie sie vereinbart war. Dazu erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Karen Larisch:

„Wir dürfen über die herrschende Corona-Krise nicht die Menschen vergessen, die unter miserabelsten Bedingungen in den griechischen Flüchtlingslagern ihr Dasein fristen.

Die Lage der Menschen ist verzweifelt. Schlechte und mangelhafte Ernährung, katastrophale hygienische Zustände, so gut wie keine medizinische Versorgung machen den Männern, Frauen und Kindern das Leben zur Hölle – wie im völlig überfüllten Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos. Hinzu kommen Angriffe Rechtsradikaler auf Hilfsorganisationen und Brandanschläge auf die Camps.

Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, in einem ersten Schritt wenigstens die Kinder dort rauszuholen.“