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Schwerin braucht eine staatliche Hochschule

Für eine weitere gute Entwicklung ist die Ansiedlung einer staatlichen Hochschule in der Landeshauptstadt unerlässlich. Darüber waren sich alle Unternehmerinnen und Unternehmer wie auch die Vertreterinnen und Vertreter der bereits in Schwerin tätigen Hochschulen am gestrigen Abend beim Forum der IHK und der Förderer von Hochschulen in Schwerin einig. Auch der Oberbürgermeister unserer Partnerstadt Wuppertal hat uns Schwerinerinnen und Schweriner ermutigt, dieses Vorhaben nun endlich konzentriert anzugehen.

Der jetzige Stadtpräsident, Herr Nolte, und auch der ehemalige Stadtpräsident, Dr. Armin Jäger, haben den Vorschlag meiner Fraktion unterstützt, den Oberbürgermeister mit einem Mandat für Gespräche mit der Landesregierung über die Entwicklung Schwerins als Wissenschafts- und Hochschulstandort auszustatten. Bisher fehlt ein klares Bekenntnis der Stadtvertretung für dieses Vorhaben.

„Meine Fraktion teilt die Auffassung der Wirtschaft, dass Schwerin eine Hochschule braucht. Ob als Außen- oder eigenständiger Standort und mit welcher konkreten Ausrichtung, das muss mit den Hochschulen im Land, der Wirtschaft in Schwerin und der Landesregierung abgestimmt werden. Die alten Diskussionen, wonach Schwerin schließlich Landeshauptstadt sei und deshalb keine Hochschule brauche, eine staatliche Hochschule eine unbillige Konkurrenz für die bereits in Schwerin oder im Land etablierten sei und es schließlich auch am nötigen Geld fehle, sind Positionen von gestern und vorgestern. Eine Hochschule in Schwerin ist für Schwerin notwendig, für Westmecklenburg gut und liegt im Interesse des Landes. Jetzt kommt es darauf an, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Dazu gehören zunächst ein Stadtvertreterbeschluss, danach Gespräche und ein Konzept und schließlich die Verankerung dieses Vorhabens in den Zielvereinbarungen des Landes mit den Hochschulen in M-V ab 2020. Meine Fraktion wird diesen Weg nachhaltig unterstützen“, erklärt Henning Foerster, der Fraktionsvorsitzende der LINKEN.