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Schwangere besser beraten

Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Schwangerschaftsabbrüche“ (Drs.: 7/4567) erklärt die familien-, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Mecklenburg-Vorpommern kontinuierlich verringert hat. Lag ihre Zahl im Jahre 2016 noch bei 2759, waren es im Jahre 2018 nur noch 2320. Es muss jedoch weiter, an einer Reduzierung gearbeitet werden. Dazu gehört einerseits die Beseitigung sozialer Probleme. Noch immer gehören die Zukunftsangst, die Situation Alleinerziehender und die finanzielle Situation zu den häufigsten Gründen für Schwangerschaftsabbrüche.

Darüber hinaus müssen aber auch die Informationsmöglichkeiten für Schwangere deutlich verbessert werden. Neben einem guten und wohnortnahen Angebot von Beratungsstellen, die gerade im Landkreis Ludwigslust-Parchim weiter gekürzt wurden, gehört dazu auch die Abschaffung des unsäglichen §219a StGB, der Ärzten eine vernünftige Information über Risiken und Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs verbietet und unmöglich macht. Nur so können sich Frauen in der emotional schwierigen Lage Beratung und Unterstützung holen.“