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Reges Treiben im Schweriner Gorodkipark

Zu einer besonderen Veranstaltung luden die Direktkandidaten der LINKEN für den Bundes- und Landtag Ina Latendorf und Henning Foerster am Dienstagabend ins Mueßer Holz. In Zusammenarbeit mit dem Verein Kuljugin e.V. spielten 8 Teams, bestehend aus ehren- und hauptamtlichen Akteuren in den südlichen Stadtteilen Schwerins im Gorodkipark an der Hegelstraße den Dreescher Pokal 2021 aus. Gorodki heißt übersetzt Städtchen. Der Grundgedanke des Spiels ist es, fünf Holzklötzchen, die zu bestimmten Figuren aufgebaut werden, mit einem Wurfstock aus einer bestimmten Entfernung von ihrem Platz aus dem abgegrenzten Spielfeld zu schlagen. Ziel ist es, dafür möglichst wenige Versuche zu benötigen.

Henning Foerster dankte den Sozialarbeitern, Medienreferenten, Familienhelfern, Kirchenvertretern, Vereinsvertretern und Stadtteilmanagerinnen für ihre Arbeit zum Wohle eines gedeihlichen Miteinanders. Corona hat das soziale Leben enorm erschwert. Viele Angebote konnten unter Pandemiebedingungen nicht wie gewohnt aufrechterhalten werden. Dennoch haben alle ihr Bestes gegeben, um für die Menschen im Stadtteil ansprechbar zu bleiben.

Er wies darauf hin, dass der Ort gut gewählt sei. Mehrere Tausend russischsprachige Einwohnerinnen und Einwohner haben seit 1990 im Umfeld ein neues Zuhause gefunden. Zu ihrer Freizeit gehört das populäre Spiel dazu. Turniertaugliche Anlagen gibt es in sieben Bundesländern, eine davon steht in Schwerin. Insofern sei das Turnier auch ein Symbol für ein gutnachbarschaftliches Miteinander von Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Nationalitäten.

Im Turnier durchgesetzt haben sich am Ende die Judoka, die ihr Domizil ganz in der Nähe, zwischen russisch-orthodoxer Kirche und Fernsehturm haben. Sie gewannen vor den Teams vom Patchworkcenter und vom Jugendhaus Dejavu. Viel wichtiger war jedoch der olympische Gedanke. Vor allem ging es ja darum, gemeinsam Spaß zu haben, sich weiter zu vernetzten und den Politikern der LINKEN auch die eine oder andere Erwartungshaltung im Vorfeld der Wahlen mitzugeben.