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Mit dem Bürgerbeauftragten reden ist leichter als schreiben

Der heute vom Bürgerbeauftragten des Landes, Bernd Schubert, vorgestellte Tätigkeitsbericht macht nach Ansicht der sozialpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Irene Müller, deutlich, wie wichtig die Funktion des Beauftragten ist. „Den größten Teil ihrer Anliegen haben die Bürgerinnen und Bürger persönlich an Herrn Schubert herangetragen, von Angesicht zu Angesicht mit jemanden zu reden ist offenbar für viele leichter als das Problem schriftlich zu formulieren“, sagte Frau Müller am Donnerstag.

„An der traurigen Spitze der vorgetragenen Probleme liegen erneut die Sorgen und Nöte von Hartz-IV-Empfängerinnen und -empfänger sowie Aufstockerinnen und Aufstocker“, sagte Frau Müller. Dies belege einmal mehr, dass die Armutsfalle Hartz IV überwunden werden muss. „Dazu gehört auch, dass endlich ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden muss, damit die Beschäftigten und ihre Familien menschenwürdig leben können“, betonte Frau Müller.