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Linksfraktion ist für Gespräche mit dem Zoobetriebsrat offen

Zur Rückmeldung des Zoobetriebsrates erklärt der Fraktionsvorsitzende der Linken in der Stadtvertretung Henning Foerster:

„Gern sind wir bereit, uns mit den Kolleginnen und Kollegen des Zoobetriebsrates zu einem klärenden Gespräch zu treffen. Dies gibt uns die Gelegenheit, vertrauensvoll miteinander zu den unterschiedlichen Sichtweisen bezüglich der Wiedereinführung der Familienjahreskarte zu reden, anstatt Offene Briefe und Pressemitteilungen über die Medien auszutauschen.

Darüber hinaus bietet ein solches Gespräch auch die Chance mit dem Vorwurf aufzuräumen, die LINKE stünde nicht hinter dem Zoo oder ignoriere gar die Probleme, die es dort zweifelsohne gibt. Dass die Herausforderungen groß sind, konnte die Fraktion nicht zuletzt bei einem vor Ort Besuch 2016 selbst in Augenschein nehmen.

Ich möchte auch noch einmal daran erinnern, dass es den Zoo in seiner heutigen Form ohne das geschlossene Engagement der Schweriner Kommunalpolitik heute vielleicht gar nicht mehr gäbe. Noch 2014 hatte der vom Innenministerium entsandte, beratende Beauftragte vorgeschlagen, den Zoo deutlich zu verkleinern und die Eintrittspreise drastisch zu erhöhen. Selbst eine Schließung war nicht vollkommen ausgeschlossen.

Wir haben seinerzeit bewusst dagegen gehalten und die Bedeutung dieser beliebten Einrichtung für die Schweriner Bevölkerung betont. Daher erwarte ich, dass in der Debatte jetzt Sachlichkeit Einzug hält. Wer, wie meine Fraktion, in einer Einzelfrage zum Tarifsystem anderer Auffassung ist, stellt damit nicht gleich die Zukunft des Schweriner Zoos zur Disposition.“