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Kinderschutz weiter voranbringen – qualifiziertes Personal gewinnen

Zur heutigen Unterrichtung im Sozialausschuss zum Bericht der Arbeitsgruppe „Kinderschutz“ und zur Fortschreibung des entsprechenden Landesprogramms erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Es war überfällig, dass die Landesregierung den Bericht der Arbeitsgruppe vorlegt. Bereits im Jahre 2018 hatte meine Fraktion im Landtag die Fortschreibung des Landesprogramms gefordert.

Es ist gut, dass zahlreiche unserer Forderungen aufgegriffen wurden. So soll beispielsweise die Information zu Kinderrechten in Regeleinrichtungen wie Familienbildungseinrichtungen, Kindertageseinrichtungen und Schulen gestärkt werden. Das ist nötig, da diese spezifischen Rechte häufig wenig bekannt sind. Auch die Prüfung der Einführung einer Ombudsstelle für Kinder begrüßen wir ausdrücklich. Kinder und Jugendliche brauchen eine Anlaufstelle in Angelegenheiten, die ihre Rechte und Interessen betreffen.

In anderen Bereichen bleiben Defizite bestehen. Das betrifft vor allem die Nachwuchsgewinnung. Kinderschutz lebt von gut qualifiziertem Personal auf allen Ebenen. Dieses fehlt jedoch an allen Ecken und Enden. Es müssen die genauen Bedarfe ermittelt werden und die entsprechenden Aus- und Fortbildungseinrichtungen gestärkt werden. Es ist widersinnig, die Bedeutung gut aus- und fortgebildeten Personals zu betonen und im gleichen Atemzug die Förderung der Bildungsstätte Schabernack zu reduzieren.“