Keine Insolvenzwelle in MV – Hilfeangebote stärken statt Panikmache schüren
Zu der verbreiteten Behauptung, durch Mecklenburg-Vorpommern rolle eine „Insolvenzwelle“, erklärt die Abgeordnete der Linksfraktion Elke-Annette Schmidt:
„Die Behauptungen, eine Insolvenzwelle rolle durch unser Land, entbehren jeder Grundlage. Die Zahlen zeigen klar: In Mecklenburg-Vorpommern liegen die Insolvenzanträge unter dem Bundesdurchschnitt. Die Werte liegen sogar unter den Werten der Jahre vor der Corona-Pandemie. Von einer Insolvenzwelle kann daher keine Rede sein. Wer dennoch das Gegenteil behauptet, versucht bewusst, Verunsicherung zu erzeugen.
Entscheidend ist vielmehr, Unternehmen frühzeitig zu unterstützen. Die Beratungshotline der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH (GSA) bietet fachkundige und unkomplizierte Hilfe für Betriebe, die merken, dass sie in eine schwierige wirtschaftliche Lage gelangen oder gelangen könnten. Ein solches Angebot leistet einen wichtigen Beitrag, damit wirtschaftliche Schieflagen rechtzeitig erkannt und Insolvenzen abgewendet werden können.
Wir fordern daher, diese Hotline und bestehende Hilfsstrukturen weiter zu stärken und für die Zielgruppe der Unternehmen noch bekannter zu machen. Ebenso bieten die IHKen des Landes Beratungen an.
Anstelle einer Panikmache braucht Mecklenburg-Vorpommern Verlässlichkeit, klare Fakten und konkrete Unterstützung für die Unternehmen. So sorgen wir für Stabilität und sichere Arbeitsplätze.“
