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Grundsatzbeschluss zu maritimer Infrastruktur am Ziegelsee

UNABHÄNGIGE BÜRGER und LINKE wollen Grundsatzbeschluss zu maritimer Infrastruktur am Ziegelsee
 
Mit einem gemeinsamen Antrag zur kommenden Sitzung der Stadtvertretung starten die Stadtfraktionen von UNABHÄNGIGE BÜRGER und LINKE einen erneuten Vorstoß, um ein Maritimes Dienstleistungszentrum mit Wassertankstelle für Schwerin zu schaffen. Hintergrund ist die Absage des Lübecker Investors Goeke, der dort eine Industrieansiedlung und Wohnungsbau umsetzen wollte, dann aber unerwartet absprang. Nach den Vorstellungen von UNABHÄNGIGEN und LINKEN soll durch die Stadtvertretung nun ein Grundsatzbeschluss pro Marina getroffen werden.
 
„Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir an dieser Stelle keinen Bedarf für Wohnungsbau sehen, sondern dass dort die einzig verbliebene Möglichkeit besteht, eine Marina mit Wassertankstelle zu schaffen. Dieses Thema ist seit der Wende ungelöst, obwohl allen Beteiligten klar ist, dass wir diese Infrastruktur dringend brauchen. Deswegen wollen wir jetzt Nägel mit Köpfen machen“, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Silvio Horn (UB) und Henning Foerster (Die Linke). Dabei hoffe man auch auf Unterstützung der anderen Fraktionen. Möglich wird dies, weil das in Rede stehende Grundstück am Ziegelaußensee in der Güstrower Straße wieder verfügbar ist. „Es lohnt sich nicht mehr, in die Vergangenheit zu blicken und Schuldzuweisungen abzugeben. Wir sollten jetzt nach vorn schauen und mit einem Grundsatzbeschluss ein deutliches Signal abgeben, dass die Stadtvertretung in Schwerin genau an dieser Stelle ein maritimes Dienstleistungszentrum mit Wassertankstelle errichten will. Denn eins ist klar: Nicht nur einheimische Wassersportler und Touristen gleichermaßen brauchen dies. Auch der Natur- und Umweltschutz gebietet es“, so Horn und Foerster abschließend.
 
Der Antrag sieht vor, dass eine Gesamtentwicklungsplanung für ein maritimes Dienstleistungszentrums mit Wassertankstelle am Standort Güstrower Straße erarbeitet wird. Der Oberbürgermeister soll zudem alle baurechtlichen Voraussetzungen schaffen und mit dem Land in Verhandlungen zum Erwerb der landeseigenen Flächen treten. Das Projekt soll dann ausgeschrieben werden.