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Corona-Bürger*innen-Dialog

Demokratische Fraktionen der Stadtvertretung diskutieren mit interessierten Bürger*innen Schwerins die Folgen der Corona-Pandemie für die Landehauptstadt * auch Kritiker*innen der staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des COVID-19-Virus mit auf dem Podium * Vorsitzender des Gesundheitsausschusses der Landeshauptstadt plädiert für eine konstruktive öffentliche Auseinandersetzung in der Debatte mit Augenmaß


Hintergrund
Ein öffentlicher Corona-Dialog als Gesprächs- und Austauschforum für und gemeinsam mit interessierten Bürger*innen findet am 5. Juni 2020 (18-19:30h) auf dem Markt statt. "Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass die Stadtvertreter*innen fraktionsübergreifend mit den Schwerinerinnen und Schwerinern öffentlich darüber sprechen, wo die Menschen Sorgen haben oder starke Verunsicherung mit Blick auf die zeitweise Beschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte besteht.", so Dr. Daniel Trepsdorf, Mitglied der Fraktion Die PARTEI.DIE LINKE und Vorsitzender des Gesundheitsausschusses. - In den zurückliegenden Wochen haben sich auch Kritiker*innnen der Lockdown-Maßnahmen in M.-V. lautstark Gehör verschafft. Dies muss und soll auch so sein in einer lebendigen Demokratie. "Nichtsdestoweniger zählt es in einer offenen Stadtgesellschaft, sich nicht nur über 'die Anderen' in der eigenen sozialen Filterblase zu echauffieren, sondern vor allem miteinander auch über heikle Themen zu sprechen, die die aktuelle Ausnahmesituation der COVID-19-Krise mit sich gebracht hat. Zudem bergen Krisen immer auch die Gefahr, dass Demokratieverächter, aggressive Verschwörungsmystiker oder die extreme Rechte Bürgerproteste entern, um diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Der Aufruf zur freien Meinungsäußerung, wie ihn Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert, wird hier nicht selten äußerst manipulativ und rein taktisch vorgebracht, um demokratische Institutionen und deren Werte - wie Partizipation, Solidarität, Pluralismus oder die Gleichwürdigkeit aller Menschen - als solches in Frage zu stellen." so Trepsdorf weiter.
            Alle demokratischen Fraktionen, deren Mitglieder sich auch während der letzten Stadtvertretungssitzung konstruktiv und sachlich zur Corona-Situation geäußert haben, werden auf dem Podium vertreten sein. Zudem kommen Mediziner*innen als auch Kritiker*innen der Corona-Eindämmungsmaßnahmen zu Wort. Im Zentrum des Dialogs mit den Stadtvertreter*innen soll indes der nutzbringende Austausch mit den Schwerinerinnen und Schwerinern stehen.

Das fraktionsübergreifende Dialogforum, das gemeinsam mit dem bewährten Format "Blauer Salon" der Schweriner Volkszeitung (SVZ) realisiert wird, soll ein niedrigschwelliges Open-Air-Angebot für die Landeshauptstädter zu einem aktuellen wie brisanten Thema sein. Moderiert wird das Format vom SVZ-Chefredakteur Michael Seidel. Die Zahl der Teilnehmer*innen wird auflagenbedingt auf 150 Personen beschränkt bleiben. Es gilt das Abstandsgebot. Für einige Sitzmöglichkeiten wird gesorgt sein, bitte bringen Sie sich zusätzlich Sitzgelegenheiten wie Decken, Klappstühle, Kissen oder Hocker mit. Die auszufüllenden Teilnehmerlisten verbleiben unter Verschluss und werden lediglich dann ans das Gesundheitsamt weitergegeben, sofern innerhalb von drei Wochen eine Corona-Infektion im Teilnehmerkreis auftreten sollte. Dergestalt können alle Veranstaltungsteilnehmer individuell über den Sachverhalt benachrichtigt werden. Sollte kein Infektionsgeschehen auftreten, werden alle Dokumente/Daten/Kontaktlisten vollumfänglich vernichtet.