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Beliebter Stadtteiltreff "Eiskristall" in Schwerin muss leben!

Das Auslaufen der Kommunal-Kombi-Jobs von Mitarbeiterinnen in der Schweriner Begegnungsstätte „Eiskristall“ des Vereins „Die Platte lebt“ macht deutlich, dass ein Umsteuern in der Beschäftigungspolitik erforderlich ist. Durch die zeitliche Befristung der Stellen beim ‚Eiskristall’ drohen massive Einschränkungen in der Arbeit dieses beliebten und im Quartier fest verankerten Stadtteil-Treffs. Die Beschäftigten leisteten mit ihrem Engagement einen enorm wichtigen Beitrag. Die soziale, multikulturelle und bildungspolitische Arbeit für jung und alt könne gar nicht hoch gewürdigt werden. Hier wird eindrucksvoll bewiesen, wie öffentliches Geld für den sozialen Zusammenhalt und die Stadtteilentwicklung nachhaltig eingesetzt werden kann. Nicht nur im Schweriner Eiskristall stelle sich die Frage, wie es nach dem Auslaufen von Förderprogrammen weiter gehen soll. Vereine wie ‚Die Platte lebt’ können so wichtige soziale Treffs nicht aus eigener Kraft und eigenen Mitteln am Leben erhalten. Notwendig ist eine langfristige und planbare Finanzierung von derartigen Einrichtungen. Eine solche gesellschaftlich wertvolle Arbeit muss in einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor gesichert werden – nur so ist ein stetiges, verlässliches Arbeiten möglich.