29. März 2017

Schuldner- und Insolvenzberatung der Volkssolidarität öffnet ihre Türen

Zum ersten Jahrestag präsentierte sich die Schuldner- und Insolvenzberatung der Volkssolidarität ihren Gästen aus Kommunal- und Landespolitik sowie dem Sozialministerium. Die im Rahmen der Veranstaltung gezeigten Zahlen belegten eindrucksvoll, wie wichtig ein solches Angebot ist. DIE LINKE war es, die gemeinsam mit anderen Mitstreitern in der Stadtvertretung dafür gekämpft hatte, trotz schwieriger, finanzieller Rahmenbedingungen eine nicht kommerzielle, soziale Schuldner- und Insolvenzberatung zu ermöglichen. Bereits im 1. Jahr wurden 8,6 Mio. Euro Schulden aus 5218 Forderungen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfasst. Dabei dominieren Bank- und Mietschulden. Ursächlich für die Verschuldung sind Einkommensarmut, Krankheit, Unfälle, Sucht, Scheidung und Arbeitslosigkeit. Die Masse der Ratsuchenden ist zwischen 28 und 64 Jahren alt. Bei einem Rundgang durchs Haus nutzten Henning Foerster und Viktor Micheilis die Chance, sich persönlich auch zu weiteren Angeboten, wie dem Hausnotruf zu informieren.